Cluster Med-Tech

Medizin- und Gesundheitstechnik

Weitere Firmenansiedlung am Forschungscampus STIMULATE

Mit der US-amerikanischen Firma MedWaves, Inc. (San Diego, USA) hat sich Ende 2016 ein weiteres Medizintechnikunternehmen am Forschungscampus STIMULATE angesiedelt. MedWaves stellt Mikrowellenablationssysteme zur Tumorbehandlung her, die auch in einem Magnetresonanztomographen (MRT) verwendet werden können. Am Standort Magdeburg soll diese Technologie nunmehr weiterentwickelt und vertrieben werden. Detail lesen Sie HIER.

IQ Innovationspreis Mitteldeutschland - bis 17.03.2017 bewerben

Bereits zum 13. Mal findet der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland statt, zu dem bis zum 14. März 2017 Bewerbungen möglich sind. Die besten marktfähigen Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert, der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Clustersieger erhalten zusätzlich umfangreiche PR-, Marketing- und Beratungsleistungen sowie einen Kurzfilm über ihre Innovation.

Im Rahmen des mit rund 70.000 Euro dotierten IQ-Wettbewerbs finden auch die eigenständigen lokalen IQ Innovationspreise Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg statt. Bewerber aus diesen Städten haben doppelte Gewinnchancen.

Die Teilnahme beim IQ Innovationspreis ist kostenfrei und erfolgt einfach & schnell über ein Online-Bewerbungsformular. Auf der Wettbewerbs-Homepage finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die IQ-Wettbewerbe.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Hanka Fischer
Innovations- und Projektmanagement
Projektleiterin IQ Innovationspreis Mitteldeutschland

Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH
Schillerstraße 5
04109 Leipzig
Tel.: 03 41 600 16 16
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kooperation zwischen dem Verein Deutscher Ingenieure und den Medizintechnik-Netzwerken Sachsen-Anhalts

Medizintechnik ist allgegenwärtig und hochkomplex. Was im 19. Jahrhundert mit der Messung der Köpertemperatur und des Blutdrucks sowie der Stethoskopie begann, über künstliche Gelenke, Elektroenzephalografie, Elektrokardiographie und Herzschrittmacher seinen Weg nahm, befasst sich heute mit Telemedizin, bildgebenden Verfahren, minimalinvasiven Eingriffen und robotisierter Spitzentechnik im Operationssaal. Dabei sind Mediziningenieure oder Medizintechnikingenieure der Motor für den medizinischen Fortschritt, gerade im Bereich chirurgischer Instrumente und medizintechnischer Geräte.

Um den stetig wachsenden Herausforderungen an die vielseitige Produktpalette gerecht zu werden, bedarf es an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine gut ausgebildeter Entwickler. Das Curriculum von Ingenieuren macht diese zu geistigen Eltern technischer Systeme, mit deren Hilfe naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum praktischen Nutzen der Menschheit angewendet werden.

Aus diesem Grunde haben die Medizintechnik-Netzwerke des Landes Sachsen-Anhalt, also der Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik sowie der InnoMed Netzwerk für Medizintechnik Sachsen-Anhalt e.V. eine Kooperationsvereinbarung mit den regionalen Vertretungen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), d.h. dem Landesverband Sachsen-Anhalt sowie dem Magdeburger Bezirksverein, abgeschlossen. Auf dieser Grundlage soll die Fachkräftegewinnung und -sicherung für die medizintechnische Industrie unterstützt werden, die zu den innovationsstarken Branchen in Deutschland gehört. Sie ist durch ein hohes Maß an interdisziplinärer Zusammenarbeit gekennzeichnet: Ingenieure, Naturwissenschaftler und Ärzte arbeiten gemeinsam an neuen technischen Lösungen mit dem Ziel, treffsicher Diagnosen und schnelle Heilungsverfahren zu ermöglichen. Auch die Prävention, Behandlung und Nachversorgung von Volkskrankheiten sollen damit verbessert werden.

Der VDI engagiert sich für dieses Thema mit unmittelbarem Anwendungsbezug, weil die Medizintechnik viele technische Disziplinen integriert und Netzwerkarbeit für viele Branchenakteure zur Selbstverständlichkeit gehört, um zukunfts- und menschenorientierte Konzepte entwickeln und umsetzen zu können. Basis dieses Engagements ist die gemeinschaftliche Vision, die Medizintechnik als wichtigen Partner in der regionalen Wertschöpfungskette und als belastbaren Wirtschaftsfaktor in Sachsen-Anhalt zu etablieren, der vorhandene Arbeitsplätze sichert und viele neue schaffen wird.

Gemeinsames Ziel der Partner ist es, im Bereich der Medizintechnik tätige oder an einer Geschäftsfeldausweitung in diesen Wirtschaftszweig hinein interessierte Unternehmen zusammenzuführen und für diese einen Mehrwert zu generieren. Künftige Errungenschaften der Medizintechnik wollen mitgestaltet werden – das haben sich die Unterzeichner vorgenommen.

Download: Dieser News-Artikel ist auch in den Mitteldeutschen Mitteilungen des VDI-Landesverbands Sachsen-Anhalt erschienen. Zum Download gelangen Sie HIER.

Ideenwettbewerb: "Innovationspreis Gesundheit 4.0 Sachsen-Anhalt"

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. | Landesverband Sachsen-Anhalt hat den Ideenwettbewerb "Innovationspreis Gesundheit 4.0 Sachsen-Anhalt" am 01. November 2016 ausgelobt. Den Aufruf zur Einreichung von Projekten mitsamt der Ausschreibungskriterien finden Sie HIER. Dort finden Sie alle für eine Teilnahme am Ideenwettbewerb notwendigen Informationen.

Ziel ist die angemessene Würdigung noch in der Entwicklung befindlicher oder bereits in der Praxis implementierter Projektideen, wobei folgende Kriterien Berücksichtigung finden:

  • Erhöhung der Wertschöpfung
  • Erhöhung der Exportquote
  • Schaffung von Netzwerken
  • Entwicklung interdisziplinärer Kooperationen (Wirtschaft, Wissenschaft u.a)
  • Initiierung von Kooperationsprojekten
  • Herausbildung von Alleinstellungsmerkmalen
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades des Landes Sachsen-Anhalt
  • Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen die Landesgeschäftsführerin des Wirtschaftsrat der CDU e.V. | LV Sachsen-Anhalt, Frau Sibylle Koch, gerne zur Verfügung. Abgabeschluss ist der 16. Januar 2017, 12:00 Uhr.

Kontakt:

Sybille Koch
Telefon: 0391/5312090
Mobil: 015222933117
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Potentielle europäische Kooperation

Eine kroatische Universität, aus der Netzwerksdatenbank hat ein neues System zur kabellosen Kommunikation mit medizinischen Überwachungsgeräten entwickelt. Dieses System wurde von der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik ausgearbeitet, dass außerdem energieeffizient ist, und analog Signale empfangen und an Sensoren senden kann.

Dieses System kann auch für die Überwachung von industriellen Prozessen benutzt werden, ist aber besonders wirksam in der Sammlung von biologischen Signalen, insbesondere Signale voln Elektrokardiogrammen (EKG) und Elektroenzephalografien (EEG). Die Fakultät sucht nach Partnern für Forschungs- und Entwicklungsvereinbarungen, um gemeinsam an an der Produktentwicklung zu arbeiten. Die Entwickler bietet ihr Produkt auch unter Lizenz für Lizenzvereinbarungen an.

Kontakt:

Helga Ilchmann
Telefon: 0391 744 35 42
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