Cluster Med-Tech

Medizin- und Gesundheitstechnik

Geschäftsanbahnungsreise nach Frankreich (16. - 18. Oktober 2017)

Die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen im Bereich der E-Health steht im Mittelpunkt der Leistungspräsentation, die die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) vom 16. bis 18. Oktober 2017 durchführen wird. Frankreich ist nicht nur bekannt für sein sehr gutes Gesundheitssystem, sondern auch für seine bedeutende Rolle in der internationalen medizinischen Forschung. Seit dem Jahr 2012 hat das französische Gesundheitsministerium mehrere Strukturpläne zur Modernisierung der medizinischen Infrastruktur verabschiedet. Sämtliche Bereiche der Medizin, vom Umgang mit dem Patienten bis hin zu den medizinischen Einrichtungen, sollen digitalisiert werden. Der aktuelle Finanzplan der französischen Regierung der Frankreichs Wirtschaft in Bezug auf den digitalen Wandel fördern soll, sieht vor innovative Unternehmen und Start-ups zu unterstützen, um Frankreich zum internationalen Innovationzentrum für E-Health zu machen.

Anmeldeschluss ist der 21. Juli 2017.

Weitere Informationen können Sie HIER online finden, den Ankündigungsflyer können Sie HIER herunterladen (Quelle: iXPOS).

Ansprechpartner:

Mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Immer vor Ort – mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung (FuE) stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Gegenstand der Förderung sind industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche Vorhaben der FuE in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen, medizintechnischen Lösungen angestrebt wird. Die medizintechnischen Lösungen, Produkte oder Dienstleistungen sollen sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass Versorgungsleistungen ortsunabhängiger oder direkt am Patienten erbracht werden können. Förderfähig sind Vorhaben mit folgenden thematischen Schwerpunkten. Die Auflistung ist beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen:

Mobile medizintechnische Lösungen im Bereich der ambulanten, häuslichen, rehabilitierenden, geriatrischen und palliativen Versorgung, die eine bessere Versorgung, Nutzung oder Mobilisierung im Vergleich zu bestehenden -Lösungen realisieren. Mobile medizintechnische Lösungen zur Prävention, Diagnose (auch POCT), Therapie, Nachsorge, Rehabilitation, Pflege und Palliativversorgung. Mobile Medizintechnik im Bereich der Erst-, Not- und Unfallversorgung oder im Bereich der Katastrophenhilfe. Integration von medizintechnischen Lösungen in Fahrzeuge, z. B. Rettungsfahrzeuge. Integration oder Bereitstellung von Medizintechnik im öffentlichen Bereich, die durch Betroffene, Erst oder Laienhelfer bedient werden kann. Es können auch Vorhaben in nicht explizit genannten Anwendungsbereichen gefördert werden, solange die Lösungsansätze einen Beitrag zu mobilen medizintechnischen Lösungen im Sinne dieser Förderrichtlinie leisten. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Mit der Abwicklung dieser Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit beauftragt: Projektträger Gesundheitswirtschaft - VDI Technologiezentrum GmbH Berlin

Ansprechpartner sind:

Dr. Monika Weinhold und Dr. Rolf Zehbe, Telefon: 0 30/2 75 95 06-41, E-Mail:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Stichwort "Mobile Medizintechnik"

Weitere Informationen:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1370.html

Gesucht: Start-Up Unternehmen mit innovativen Ideen

Die Bayer AG sucht für ihr Programm Grants4Apps junge Firmen und Start-Ups mit innovativen Ideen im medizintechnischen Bereich. Dieses begleitende Programm findet in Berlin statt und unterstützt die Firmen mit Büroflächen für 100 Tage, Mentoren und einer Summe von 50.000 Euro. In diesem Jahr werden 5 Firmen gesucht.

Im Fokus der Suche stehen Start-Ups, die sich mit innovativen Ideen für den Gesundheits- und Medizintechnikbereich beschäftigen. Die diesjährige Suche fokussiert sich auf Technologien in der Nephrologie, Gynäkologie, Pulmologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Radiologie Ophthalmologie und infektiöse Krankheiten. Bayer sucht insbesondere Anwendungen, die Software und Hardware verbinden und hochgradige Innovationen wie, künstliche Intelligenz, Bioinformationen, Genomanalyse etc. benutzen.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31. Mai 2017. Die Anmeldung erfolgt auf dieser Website.

Bienkowska begrüßt Verabschiedung neuer EU-Regeln über Medizinprodukte

Die Europäische Kommission hat die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu ihren Vorschlägen zu Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika begrüßt. Die beiden neuen Verordnungen werden dazu beitragen, dass sämtliche Medizinprodukte – von Herzklappen bis zu Heftpflastern und künstlichen Hüftgelenken – sicher und zuverlässig funktionieren. Durch die neuen Vorschriften werden die Marktüberwachung und Rückverfolgbarkeit verbessert. EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska sagte: „Ich freue mich außerordentlich, dass die von uns angestrebte Verschärfung der Kontrollen von Medizinprodukten auf dem EU-Binnenmarkt nun tatsächlich eintritt. Wir müssen im Interesse unserer Bürger stärker kontrollieren – egal ob es sich um Medizinprodukte, Autos oder andere Waren handelt. Statt auf den nächsten Skandal zu warten, sollten wir darüber reden, wie die Marktüberwachungstätigkeiten der Mitgliedstaaten von der EU stärker beaufsichtigt werden können.“

Die beiden neuen Verordnungen enthalten eine Reihe von Verbesserungen bei Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika:

  • Bessere Qualität, mehr Sicherheit und größere Zuverlässigkeit von Medizinprodukten: Die neuen Vorschriften sehen schärfere Kontrollen für besonders risikoträchtige Produkte wie Implantate vor und verlangen, dass vor dem Inverkehrbringen eines Produkts ein Sachverständigenpool auf EU-Ebene konsultiert werden muss. Sowohl die klinischen Prüfungen als auch die Stellen, die befugt sind, das Inverkehrbringen von Medizinprodukten zu genehmigen, werden einer strengeren Aufsicht unterworfen. Zudem fallen nun bestimmte, ästhetischen Zwecken dienende und früher nicht regulierte Medizinprodukte (z. B. gefärbte Kontaktlinsen, die keine Sehkorrektur bewirken) unter die neuen Vorschriften. Für In-vitro-Diagnostika wird außerdem ein neues System zur Risikoeinstufung nach internationalen Richtlinien gelten.
  • Transparentere Informationen für die Verbraucher: Durch die neuen Vorschriften werden wichtige Informationen leichter auffindbar. So erhalten Patienten einen Implantationsausweis mit allen wesentlichen Informationen. Ferner muss für jedes Produkt eine einmalige Produktnummer vergeben werden, damit es in EUDAMED, der neuen europäischen Datenbank für Medizinprodukte, identifiziert werden kann.
  • Strengere Vigilanz und Marktüberwachung: Wenn ein Produkt auf dem Markt erhältlich ist, muss der Hersteller über dessen Leistung Daten erheben. Die EU-Mitgliedstaaten werden sich bei der Marktüberwachung stärker koordinieren.

Auf dem EU-Binnenmarkt gibt es über 500.000 verschiedene Arten von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika. Medizinprodukte sind beispielsweise Kontaktlinsen, Röntgengeräte, Schrittmacher, Brustimplantate, künstliche Hüftgelenke oder Heftpflaster. Zu den In-vitro-Diagnostika gehören Produkte, mit denen Tests an Proben vorgenommen werden, wie HIV-Bluttests, Schwangerschaftstests und Blutzucker-Überwachungssysteme für Diabetiker.

Der geltende Rechtsrahmen stammt aus den 1990er-Jahren und setzt sich aus drei Richtlinien zusammen. Probleme aufgrund einer abweichenden Auslegung und Anwendung der Vorschriften, der technische Fortschritt und Vorfälle durch fehlerhafte Medizinprodukte (z. B. der Skandal um Brustimplantate von PIP) haben jedoch deutlich gemacht, dass hier eine Überarbeitung nötig war. Im September 2012 hatte die Kommission dazu zwei Legislativvorschläge zu Medizinprodukten und zu In-vitro-Diagnostika vorgelegt.

Die neuen Vorschriften gelten im Fall der Verordnung über Medizinprodukte drei Jahre nach Veröffentlichung und fünf Jahre nach Veröffentlichung im Fall der Verordnung über In-vitro-Diagnostika.

Gateway to China: Kooperationsbörse in Shanghai

Am 4-8 Dezember 2017 lädt die europäische Initiative EU Gateway Business Avenues ausgewählte Firmen auf eine Kooperationsbörse nach Shanghai China ein.

Asien und insbesondere China eröffnet neue Märkte für europäische Hersteller von Gesundheits- und Medizintechnik. Mit einer alternden Bevölkerung, wachsenden Mittelschicht, wachsenden Wohlstand und fortschreitender Urbanisierung steigt auch der Bedarf an innovativen, medizinischen Geräten. Ein Fokus liegt dabei besonders auf ICT und den Einsatz von Nanotechnologie in der Medizintechnik.

Für eine Teilnahme muss eine Bewerbung bis zum 27. Juni 2017 bei der europäischen Kommission eingereicht werden.

Auf dieser Website finden Sie weitere Informationen und können Ihre Bewerbung einreichen