Cluster Med-Tech

Medizin- und Gesundheitstechnik

Ausschreibung zur Richtlinie "KMU-innovativ: Medizintechnik"

09.03.2017
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Mit der ichtlinie "KMU-innovativ: Medizintechnik" aus dem Bundesanzeiger vom 03.03.2017 sollen anwendungsorientiert forschende KMU im Bereich der Medizintechnik unterstützt werden.

  • Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben mit starkem Anwendungsbezug. Dabei sind sowohl der medizinische Bedarf als auch die technische Machbarkeit nachzuweisen.
  • Sowohl anspruchsvolle Einzelvorhaben von KMU als auch Verbundvorhaben (mit Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen) können gefördert werden.
  • Antragsberechtigt sind KMU, im Rahmen von Verbundprojekten (deren Koordination grundsätzlich bei einem der beteiligten Unternehmen liegt) auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Mittelständler. In allen Vorhaben sind Anwender aus der Gesundheitsversorgung entsprechend der Nähe zur klinischen Anwendung aktiv einzubinden. Die Verwertung der Ergebnisse muss in erster Linie den beteiligten KMU und den beteiligten Mittelständlern zugutekommen.
  • Bemessungsgrundlage für Zuwendungen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilsfinanziert werden können. Die AGVO lässt für KMU differenzierte Aufschläge zu, die gegebenenfalls zu einer höheren Förderquote führen können.
  • Die mögliche Förderdauer beträgt bis zu drei Jahre.
  • Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Bewertungsstichtage für Projektskizzen (max. 15 Seiten) sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Interessenten bei positiv bewerteten Projektskizzen vom Projektträger aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

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